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Sing mit uns für Weihnachten!

Erzdiözese Freiburg ruft zu einem gemeinsamen „Oh du fröhliche“ als Video-Collage auf

 

Gerade in diesem Jahr fehlen Musik und Gesang mehr denn je: An Weihnachten soll deshalb ein großer Chor von vielen Menschen aus der Erzdiözese Freiburg erklingen. Gemeinsam kann über Video ein selbst gesungenes „Oh du fröhliche“ eingesendet werden. Trotz Corona wird so die Weihnachtsbotschaft von vielen Menschen zum Klingen kommen.

 

Viele Menschen vermissen das gemeinsame Singen in den Gottesdiensten. Da gerade Lieder und Gesänge die Weihnachtsbotschaft unter die Haut gehen lassen, ruft die Erzdiözese zu einem großen gemeinsamen Mitsing-Projekt auf: Sängerinnen und Sänger aus dem ganzen Bistumsgebiet sind eingeladen, ein Video von sich und ihrem Gesang einzusenden. Die Beiträge werden zu einer Video-Collage mit gemeinsamer Tonspur zusammengeschnitten.
 
Premiere des Videos am 24.12. in der diözesanen Familienkrippenfeier
Das Video wird dann an Heilig Abend in einer diözesanen Familienkrippenfeier um 16 Uhr auf der Seite www.ebfr.de/krippenfeier veröffentlicht. Zudem kann das Video in örtliche Streaming-Gottesdienste und auf den Homepages der Seelsorgeeinheiten für den 24.12. eingebaut werden. Dazu wird bereits ab 18.12. ein interner Downloadlink an die Seelsorgeeinheiten verschickt.
Mitmachen geht so:
Mitmachen können alle aus dem Gebiet der Erzdiözese Freiburg (Baden und Hohenzollern), die gerne singen, von jung bis alt und unabhängig von der Gesangserfahrung. Mehrere hundert Beteiligungen sind möglich. Auch unerfahrene Sängerinnen und Sänger können mitmachen, da die Tonspuren so zusammengemischt werden, dass ein harmonisches Ganzes entsteht. Eine wichtige Basis für den Gesang legen die beteiligten Kinder- und Jugendchöre der Erzdiözese Freiburg.
 
Praktisch geht das so, dass die Singenden sich filmen und damit über Kopfhörer eine Melodie mithören, die Takt und Tonhöhe vorgibt. „Wer sich das technisch nicht zutraut, kann vielleicht Hilfe von den eigenen Kindern oder Bekannten bekommen,“ betonen die Verantwortlichen in Freiburg. Um mitzusingen, müssen sich die Gesangsfreudigen hier über ein Formular anmelden. Mit der Anmeldung erhalten die Beteiligten weiterführende Infos, die Anleitungsvideos zum Einsingen und die Noten. Da die Produktion des Collage-Videos viel Zeit beansprucht, muss das Gesangs-Video der Teilnehmenden bis spätestens Dienstag, 1. Dezember eingereicht sein. Wer sich schon mal die Videos zum Mitsingen anschauen will, um einen Eindruck zu bekommen, wie ein Mitsingen gelingt, kann dies hier tun: Anleitungsvideos.
 
Kooperation von vielen Menschen und Verbänden
Der virtuelle Projektchor ist durch die Kooperation von diözesanem Bonifatiuswerk, durch die Pueri Cantores, dem Verband der Kinder- und Jugendchöre der Erzdiözese Freiburg und dem Badischen Chorverband, dem Dachverband für vorwiegend weltliche Gesangvereine und Chöre in Baden, ins Leben gerufen.
Melanie Jäger-Waldau, Kirchenmusikdirektorin und Präsidentin der Pueri Cantores betont: „Auch wenn das Chor-Gefühl nicht digital ersetzt werden kann, so drücken wir als aktive Mitglieder der Kirche mit diesem Projekt unsere Verbundenheit und Freude über die Weihnachtsbotschaft aus.“
Die Geschäftsführerin des Badischen Chorverbandes, Cornelia Donat, freut sich über die Zusammenarbeit mit der Erzdiözese Freiburg: „Über Gesang und Musik sind wir miteinander verbunden wie es unser Slogan ausdrückt ‚Gemeinschaft – Leidenschaft – Musik‘. Dies brauchen wir gerade in diesen Zeiten und an Weihnachten.“
Ebenso unterstützt der Cäcilienverband für die Kirchenchöre in der Erzdiözese Freiburg die Aktion: „Eine begrüßenswerte neue Form, dass viele Menschen aktiv und passiv am Gesang teilhaben könnten, gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit“, meint der Präses des Verbandes, Wolfgang Gaber.
Damit das am Ende auch alles gut zusammenpasst, wurden Anleitungs - Videos erstellt: Einzelne Sängerinnen und Sänger aus dem Jugendchor St. Oswald, Buchen singen unter der Leitung von Horst Berger zur späteren Orientierung den 4 stimmigen Chorsatz ein. „Bereits im ersten Lockdown habe ich durch digitale interaktive Formate erfahren dürfen, welche ungeahnten Gemeinschaften entstehen können, wenn das Virus uns zu Kontaktbeschränkungen zwingt,“ erzählt der Buchener Kirchenmusiker mit Vorfreude auf das Projekt.
 
Ein Beispiel, wie so etwas am Ende aussehen kann, findet sich hier: https://youtu.be/zp_GP29GiRo
 
Das Projekt wird ermöglicht durch:
Quelle: Bonifatiuswerk
Quelle: Pueri Cantores
Quelle: Badischer Chorverband

 

Am 5. Dezember 2020 ist erste Samstag im Monat (Sühnesamstag).

Bete den Rosenkranz mit Betrachtung

 

 


Geschichte und Sinn des Herz-Marien-Sühnesamstags

Durch die Ereignisse von Fatima erhielt der Sühnesamstag neue Anregung. Als nämlich Maria den Kindern 1917 zum zweitenmal erschien, zeigte sie ihnen ihr Herz umflochten mit Dornen (Sinnbild des ihr zugefügten Unrechts), und forderte zur Sühne auf. Bei ihrer dritten Erscheinung sprach sie dann von der Sühnekommunion am ersten Samstag im Monat und stellte dafür ihre besondere Fürbitte um den Weltfrieden und die Bekehrung Rußlands in Aussicht.

Zur Feier des gewöhnlichen Herz-Marien-Sühnesamstags wird also nur die Sühnekommunion verlangt. Weitere Übungen sind dem Großmut der einzelnen überlassen.

Besonders hervorgehoben sei die Übung der fünf Herz-Marien-Sühnesamstage (ähnlich der Übung der neun Herz-Jesu-Freitage), die erst später angeregt wurde, als Maria am 10. Dezember 1925 zu Sr. Lucia sprach: "Siehe mein Herz von Dornen umgeben, wie es ständig verletzt wird durch den Frevel und die Gleichgültigkeit der Undankbaren... Lass alle Menschen wissen, dass ich die heilsnotwendigen Gnaden beim Tode jenen erwirke, die am ersten Samstag von fünf aufeinanderfolgenden Monaten nach guter Beichte die Kommunion empfangen, den Rosenkranz beten und mir Sühne leisten, indem sie eine Viertelstunde die Rosenkranzgeheimnisse betrachten." Die verlangte Beichte kann man in der Woche entweder vor oder nach dem Herz-Marien-Sühnesamstag ablegen. Die Forderung der viertelstündigen Betrachtung erfüllt man, indem man über das eine oder andere Rosenkranzgeheimnis nachdenkt oder betrachtend einen weiteren Rosenkranz betet oder eine besinnliche Lesung darüber hält oder eine diesbezügliche Ansprache hört.